Integrationen
Aufträge und Kunden nicht zweimal erfassen
Die meisten Betriebe führen ihre Aufträge in einer Warenwirtschaft oder einem ERP. fleet365 übernimmt sie von dort in die Disposition, statt sie ein zweites Mal einzutippen.
Drei Artikel, drei Ausgangslagen
Jeder Artikel sagt offen, was heute läuft, was ein Projekt braucht und was nicht vorgesehen ist.
Zwei Wege, ein Verfahren dahinter
Schnittstelle oder Datei
Aufträge können auf zwei Wegen in fleet365 ankommen. Beide führen in dasselbe Verfahren, deshalb verhalten sich die Ergebnisse gleich.
- JSON-RPC-Schnittstelle: Ihr System schickt die Aufträge von sich aus, ohne dass jemand eine Datei anfasst. Das ist der Weg für den laufenden Betrieb, zum Beispiel im Abstand von wenigen Minuten. Ein Entwickler Ihres Systems oder ein Dienstleister richtet das einmal ein.
- CSV-Import: Sie laden eine Tabelle hoch, die Ihr System als Datei ausgibt. Das eignet sich für den Anfang, für einen Probelauf oder für Systeme, die nichts senden können.
Das Verfahren dahinter achtet auf Idempotenz: Schickt ein System dieselbe Lieferung ein zweites Mal, zum Beispiel nach einem Netzabbruch, entsteht kein doppelter Auftrag. Der vorhandene wird aktualisiert.
Was ankommen kann
Bei der Datei bestimmt die Kopfzeile die Reihenfolge der Spalten. Trennzeichen und Zeichensatz erkennt fleet365 selbst.
| Angabe | Pflicht | Bemerkung |
|---|---|---|
| Bezeichnung des Auftrags | ja | Name, unter dem der Auftrag in der Tour erscheint |
| Adresse | ja | wird automatisch in Koordinaten umgewandelt |
| Datum | ja | der Tag, für den der Auftrag gilt |
| Externe Referenz | empfohlen | die Nummer in Ihrem System; sie verhindert Doppelungen |
| Zeitfenster von und bis, Servicedauer | nein | für die Planung der Tour |
| Art, Volumen, Paletten, Gewicht | nein | für die Auslastung des Fahrzeugs |
| Kunde, Hinweis | nein | Zuordnung zum Kundenstamm und Freitext für den Fahrer |
| Breiten- und Längengrad | nein | nur nötig, wenn Sie die Koordinaten selbst liefern |
Was der Eingang zurückmeldet
Nach jeder Lieferung nennt fleet365 die Zahl der neuen, aktualisierten, übersprungenen und fehlerhaften Aufträge. Beanstandete Zeilen werden mit ihrer Zeilennummer aufgeführt, damit niemand nachfragen muss, was nicht durchging. Eine einzelne Lieferung nimmt bis zu 2000 Aufträge an, größere Mengen werden in Blöcken gesendet.
Der Zugang für fremde Systeme ist ein eigener technischer Benutzer. Er sieht und ändert nur Aufträge, die über die Schnittstelle oder per Datei hereingekommen sind. Von Hand angelegte Aufträge, die Fahrzeugverwaltung und die Buchhaltung bleiben für ihn gesperrt.
Anderes System? Fragen Sie uns
Setzen Sie eine Warenwirtschaft oder ein ERP ein, das hier nicht genannt ist, prüfen wir gemeinsam, ob die Aufträge per Datei oder Schnittstelle ankommen können. Entscheidend ist, ob Ihr System seine Aufträge exportieren oder senden kann und welche Angaben es dabei mitliefert. Eine fertige Anbindung für jedes System gibt es nicht. Jede Verbindung ist ein kleines Projekt mit Abstimmung und Aufwand, den wir vorher benennen.
Häufige Fragen
Brauche ich einen Entwickler?
Für den Weg per Datei nicht. Für den laufenden Betrieb über die Schnittstelle braucht es jemanden, der Ihr System so einrichtet, dass es seine Aufträge sendet.
Was passiert, wenn dieselbe Lieferung zweimal ankommt?
Es entsteht kein zweiter Auftrag. Der vorhandene wird aktualisiert, solange er noch nicht unterwegs ist.
Gehen Daten an meine Kunden?
Nein. Das System versendet aus der Disposition von sich aus keine Mails oder Benachrichtigungen an Kunden.
Welches System führt Ihre Aufträge?
Beschreiben Sie uns kurz Ihre Ausgangslage. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg passt und was er an Aufwand bedeutet.